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    2) LARGO ARGENTINA
    3) PANTHEON
    4) PIAZZA NAVONA
    5) CAMPO DEI FIORI
    6) PIAZZA FARNESE
    7) VIA ARENULA / LARGO ARGENTINA - RÜCKFAHRT

    Vom Hotel Mediterraneo gehen Sie links in die Via Cavour, dann immer geradeaus in Richtung Termini, dort nehmen Sie einen der Busse 40, 64 oder 70. Fahren Sie bis Largo Argentina, von wo aus Sie das "Area Sacra di Torre Argentina" (Heiliges Areal von Torre Argentina) von oben sehen. Die Ausgrabungsarbeiten haben die Überreste von vier Tempeln ans Licht gebracht, die einen der wenigen aus der Zeit der römischen Republik stammenden noch erhaltenen Tempelkomplex bilden. Einer der vier Tempel besitzt einen kreisförmigen Grundriss, während die anderen einen rechteckigen besitzen. Heute leben hier Hunderte von Katzen.
    Hinter den Straßenbahngleisen der Linie 8 sieht man die Fassade des 1826 erbauten Teatro Argentinas. Auf der selben Straßenseite wie die Buchhandlung "Feltrinelli" biegen Sie an der Ampel rechts in die Via di Torre Argentina, wo es viele kleine, interessante Läden gibt. Auf Piazza S. Chiara befindet sich nicht nur die gleichnamige Renaissancekirche. Im gegenüberliegenden Gebäude ist das Rossini Theater untergebracht. Gehen Sie die Via della Rotonda weiter und bewundern Sie die Stoff- und Kurzwarengeschäfte, und die raffinierten Antiquitäten. Wenn Sie nun rechts die Via della Palombella, die auf der Rückseite des Pantheons verläuft, weitergehen, kommen Sie auf Piazza della Minerva.

    Den Platz schmückt ein altägyptischer Obelisk aus dem 6. Jahrhundert v.Chr., für den Bernini den bizarren , aber wunderschönen, Sockel mit Marmorelefant entwarf.
    Dahinter sehen Sie die herrliche Kirche S. Maria della Minerva, errichtet im 8. Jhd. auf den Überresten des Minervatempels; die Fassade stammt aus dem 17. Jahrhundert. Nehmen Sie von hier aus die Via della Minerva, um auf die Piazza della Rotonda zu gelangen. Diesen Platz dominiert das Pantheon, das von Agrippa, dem Schwiegersohn Augustus, im Jahr 27 v. Chr. erbaut wurde. Agrippa widmete es allen Göttern. Adrian baute es wieder auf, die ersten christlichen Kaiser schlossen es, die Barbaren plünderten es, und Kaiser Foca schenkte es Papst Bonifazius IV, der es im Jahr 609 der Heiligen Maria und allen Märtyrern widmete. In der Renaissance wurden zahlreiche Restaurierungen durchgeführt. Im Inneren des Pantheons sind dies Gräber von König Vittorio Emanuele II, König Umberto I und Königin Margherita, und auch von dem großen, aus Urbino stammenden Künstler Raffaello Sanzio zu sehen.
    Der vierlappige Brunnen, gegenüber dem Pantheon, trägt den altägyptischen Obelisk des Pharaos Ramses II. Auf der Piazza "Casali", 82 können Sie Stiche von Rom und auch vom Pantheon kaufen. Gehen Sie rechts die Salita dei Crescenzi und dann links die Via di S. Eustachio weiter, wo auf der gleichnamigen Kirche ein Hirschkopf aus Marmor mit einem Kreuz im Geweih emporragt. Er soll an den Hirsch erinnern, der dem Heiligen erschien.
    Falls Sie zu Mittag essen möchten, empfehlen wir das Restaurant "Eau Vive", Piazza dei Caprettari, 85. Es befindet sich in einem Gebäude aus dem 16. Jahrhundert und bietet auch ein Touristenmenü an. Biegen Sie rechts in die Via del Teatro Valle, auf der Sie den Palazzo della Sapienza, alte Universität Roms aus dem Jahr 1303, besichtigen können. Diese Straße ist reich an handwerklichen Werkstätten und Geschäften, unter anderem werden hier auch Körbe zum Verkauf angeboten. Auf der rechten Seite, das Teatro Valle mit der herrlichen klassizistischen Fassade. Erbaut von Valadier in den Jahren 1819-22. Heute noch spielen hier erstklassige Schauspielertruppen. Gehen Sie weiter und Sie erreichen Piazza S. Andrea della Valle aus dem Jahr 1591. Fertiggestellt wurde der Platz allerdings erst im Jahr 1665 mit der großen Kuppel. Nur die Kuppel des Petersdoms ist größer. Links der Engel mit gehobenem Flügel. Gehen Sie über die Ampel und nehmen Sie Corso Rinascimento. Die zweite Straße links führt Sie direkt auf die weltberühmte Piazza Navona.
    Eine der harmonischsten, charakteristischsten und schönsten, aus der Barockzeit stammenden Plätze Roms. Die Gebäude, die den Platz umgeben, wurden auf den Überresten des Domizianstadions erbaut, dessen Pistenausmaße man heute noch erahnen kann. Drei Brunnen schmücken Piazza Navona. Links vor Palazzo Pamphili steht der "Fontana del Moro" (Mohrenbrunnen), dessen Namen von der Statue des mit einem Delphin kämpfenden Äthiopiers stammt. Der Brunnen wurde 1654 nach einem Entwurf von Bernini gebaut. In der Mitte von Piazza Navona der große und wunderschöne "Fontana dei Fiumi" (Flüssebrunnen) von Bernini aus dem Jahr 1651. Bernini gewann mit diesem Brunnen die Gunst Papst Innozenz X, der ihm zuvor Borromini, seinen Rivalen, vorgezogen hatte.
    Der dritte Brunnen ist der Neptunbrunnen. Neptun kämpft mit einer Krake. Das Becken ist mehrlappig und wurde von Dalla Porta im Jahr 1576 entworfen.
    Auf der selben Höhe befindet sich die Kirche S. Agnese in Agone. Laut Legende soll an diesem Ort die Heilige Agnes nackt an den Pranger gestellt worden sein, wobei sich ihre Haare wundersam lösten und sie bedeckten. Borromini entwarf die konkave Fassade und die hohe Kuppel.
    Im Untergeschoss sind die Überreste des Domizianstadions zu besichtigen. Links neben der Kirche der schöne Palazzo Pamphili, den der Papst seiner Schwägerin Olimpia Maidalchini schenkte, für die er eine Schwäche hatte. Heute ist dieses Gebäude Sitz der Botschaft Brasiliens und eines italienisch-brasilianischen Kulturzentrums. Gegenüber die Kirche Nostra Signora del Sacro Cuore, die im Jahr 1450 für das Jubiläum errichtet wurde. Das Innere der Kirche ist mit mit eleganten Wandteppichen geschmückten Lisenen und Halbsäulen verziert. Wenn Sie Liebhaber von Spielzeug sind, dann dürfen Sie sich nicht die Gelegenheit entgehen lassen, das elegante Spielwarengeschäft auf der Piazza Navona, 53 zu besuchen.
    Nehmen Sie die Via Agonale, und dann links Piazza di Tor Sanguigna, wo eine tiefe Ausgrabung die jahrhundertlange Stratifizierung offen legt, und den großen Eingangsbogen zum Stadion Domizians ans Licht gebracht hat. Überqueren Sie die Corso Rinascimento und besichtigen Sie auf der Piazza S. Apollinare den herrlichen Palazzo Altemps, heutiger Sitz des Museo di Roma (montags geschlossen). Die Eleganz der Fresken, die eindrucksvollen Statuen im Palazzo und auch die hübsche Kapelle werden Sie einnehmen.
    Cross Corso Rinascimento and in Piazza Sant'Appollinare stop and visit the beautiful Palazzo Altemps, which currently houses the Museum of Rome (closed on Mondays), which will charm you with the elegance of its frescoes, important statues, and the delightful chapel that still preserves the antique wrought iron door notch of the still perfectly functioning door. Nehmen Sie die Via Agonale, und dann links Piazza di Tor Sanguigna, wo eine tiefe Ausgrabung die jahrhundertlange Stratifizierung offen legt, und den großen Eingangsbogen zum Stadion Domizians ans Licht gebracht hat. Überqueren Sie die Corso Rinascimento und besichtigen Sie auf der Piazza S. Apollinare den herrlichen Palazzo Altemps, heutiger Sitz des Museo di Roma (montags geschlossen). Die Eleganz der Fresken, die eindrucksvollen Statuen im Palazzo und auch die hübsche Kapelle werden Sie einnehmen.
    Gehen Sie links bis Piazza delle Cinque Lune, mit dem schönen Palazzetto, dessen Fundament mit Bossenquadern geschmückt ist, und wo der Corso Rinascimento endet. Am anderen Ende dieser Straße können Sie die Fassade der Kirche S. Andrea della Valle erblicken. Gehen Sie unter einer kleinen Brücke durch und auf Ihrer linken Seite werden Sie die Renaissancekirche S. Agostino sehen. Im Inneren dieser Kirche sind Fresken von bekannten Künstlern, wie Bernini und Caravaggio zu bewundern. In der nahen Kirche S. Luigi dei Francesi hängen weitere weltberühmte Bilder. Gehen Sie die erste links in die Via del Salvatore, die bei Corso Rinascimento endet. Gleich links sehen Sie Palazzo Madama aus dem 16. Jhd.. Hier lebte unter anderen auch die französische Königin Caterina de'Medici. Seit 1871 ist dieser Palazzo Amtssitz des italienischen Senats. Vor dem Palazzo führt die kleine Corsia Agonale auf Piazza Navona. Da Sie diesen herrlichen Platz schon besichtigt haben, gönnen Sie sich jetzt ein köstliches Eis in der Bar "Tre Scalini" (mittwochs geschlossen). Von der Via di S. Agnese in Agone aus, biegen Sie rechts in die Via di S. Maria dell'Anima, wo Sie die enge Gasse Vicolo della Pace bis Piazza della Pace gehen. Hier sehen Sie die "Chiesa di S. Maria della Pace" (Freitag 10,00-12,45 Uhr; Samstag 10,00-23,00 Uhr; täglich 10,00-19,00 Uhr; Montag geschlossen). Mit dem Bau dieser Kirche wurde Ende des 15. Jhd. begonnen. Sie besteht aus zwei Teilen: Eine rechteckige Aula im vorderen Teil und eine kuppelförmiges Achteck, das dem Bramante zugeschrieben wird, im hinteren Teil. Die konvexe Fassade ist barock, und im Inneren bewahrt die Kirche die Struktur des 15. Jahrhunderts. Links neben dem Kirchenportal eine Marmorlünette, die den Ewigen Vater darstellt. Durch die Sakristei gelangen Sie zum Kreuzgang, erstes bedeutendes, in Rom erschaffenes Kunstwerk Bramantes.
    Gehen Sie die Via della Pace weiter, wo der Obst- und Gemüsemarkt der Straße einen lebhaften Anstrich verleiht. Viele Touristen lieben es hier behaglich an den Tischen der Straßencafés zu sitzen und das rege Treiben dieser Straße Roms zu genießen. Nehmen Sie die Via di Parione und biegen Sie links in die Via del Governo Vecchio. Bei der Nr. 108 , "Tempi Moderni", und der Nr. 89, "Mado", ausgefallene Bekleidung und Modeschmuck. Falls Sie allerdings lieber einen leckeren und gesunden Happen zu sich nehmen möchten, empfehlen wir Ihnen das Pub "Il Piccolo", wo Sie auch im Freien sitzen können.
    Gehen Sie weiter in Richtung Piazza Pasquino, wo die "sprechende" Statue des Pasquinos an der abgerundeten Ecke von Palazzo Braschi lehnt. Von der gesamten Marmorgruppe ist nur noch der Rumpf bewahrt. Menelaos, der den leblosen Körper Patroklos trägt. Patroklos, so erzählt Homer, wurde im trojanischen Krieg von Achilles getötet. Sie werden bemerken, dass viele "Zettel" an ihr heften, was auf einen Brauch des römischen Volkes zu Zeiten der Päpste zurück geht, als die Gebildeten gern ihre harsche Satire an die Statue hefteten. Diese Geste wurde "Pasquinate" genannt.
    Nehmen Sie die Via di S. Pantaleo, überqueren Sie den Platz und gehen die Via dei Baullari weiter, um auf Campo dei Fiori zu gelangen, wo, nicht nur ein farbenfroher Markt abgehalten wird, sondern auch die Statue Giordano Brunos von Interesse ist. Hier wurde er, der Ketzerei verklagt, am 17. Februar 1600 auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
    Die Via dei Baullari führt Sie auch auf die Piazza Farnese, wo zwei wunderschöne, identische Brunnen ihr Wasser aus den "farnesischen" Lilien ergießen. Sie stehen gegenüber dem eindrucksvollen Palazzo Farnese, wahrscheinlich einer der schönsten Palazzos des 16. Jahrhunderts. Alessandro Farnese (der spätere Papst Paul III) ließ ihn erbauen. Einer der an ihr mitwirkenden Architekten war Michelangelo. In der Galerie des Gebäudes sind Fresken zu bewundern, die als Thema den Triumph der Liebe über das Universum haben.
    Rechts weitergehend kommen Sie zum Palazzo Spada (Montag geschlossen; 8,30-19,30 Uhr) , der um 1540 von Giulio Merisi da Caravaggio für Kardinal Capo di Ferro gebaut wurde und später in den Besitz Kardinal Spadas überging. Seit 1927 ist er Amtssitz des italienischen Staatsrats. Auch dieser Palazzo ist wirklich sehenswert und wir empfehlen Ihnen im Innenhof den Palazzo zu bewundern. Im Mittelteil der linken Seite sehen Sie die Glaswand der Bibliothek, von der aus man einen Blick auf die "perspektivische Galerie" von Borromini werfen kann. Dieses Gemälde scheint eine normale Länge zu besitzen, ist aber in Wirklichkeit nur 9 Meter lang.  
    Beim Herauskommen werden Sie auf dem gegenüberliegenden Palazzo eine Sonnenuhr bemerken.
    Gehen Sie geradeaus bis zur Via Arenula weiter . Dort steigen Sie in die Straßenbahn Nr. 8 und fahren bis Largo Argentina, von wo aus Sie dann mit dem Bus 64 zum Hotel Mediterraneo zurückkehren.
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