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Ein Spaziergang Im Historischen Stadtkern
1) TERMINI - ABFAHRT (METRO A, RICHTUNG BARBERINI)
2) PIAZZA BARBERINI
3) VIA SISTINA
4) TRINITA' DEI MONTI
5) PIAZZA DI SPAGNA
6) PIAZZA FONTANELLA BORGHESE
7) MONTECITORIO
8) PIAZZA COLONNA
9) FONTANA DI TREVI
10) QUIRINALE
11) VIA NAZIONALE - RÜCKFAHRT (BUS 64, RICHTUNG TERMINI)
Vom Hotel Mediterraneo gehen Sie links in die Via Cavour, dann immer geradeaus in Richtung Termini, nehmen Sie die Metro A und steigen Sie an der Station Barberini aus. Diese Tour führt Sie durch einen Teil der Stadt, der die Geschichte der Päpste von 1500 bis 1700 widerspiegelt. Ein mit Palazzos, Denkmälern, Brunnen, Obelisken und Statuen geschmücktes Rom, in dem heute die unterschiedlichsten und originellsten Lokale Platz finden.
Piazza Barberini liegt an einem viel befahrenen Verkehrsknoten, an dem Via del Tritone, Via Quattro Fontane, Via Barberini, Via Veneto und Via Sistina zusammenlaufen.
Auf dem Platz steht das Meisterwerk Berninis, der wunderschöne Triton-Brunnen, erbaut 1643, Symbol der alten, historischen Hauptstadt.
Herrlich ist die Gesamtansicht: Die vier Delphine, deren Münder das Wasser in einem vierlappigen Becken berühren, und die auf ihren Schwänzen das Wappen der Bernini tragen, und die offene Schale einer riesigen Muschel, auf der ein Triton sitzt, der durch sein Tritonshorn einen Wasserstrahl empor bläst, der dann in das Becken fällt. Becken, das wie bei allen Brunnen von Bernini besonders niedrig ist, um besser eine Gesamtansicht zu ermöglichen.
Auf Piazza Barberini (Ecke Via Veneto) hatte Bernini die "Fontana delle Api", den Bienenbrunnen, errichtet. Auf Wunsch von Papst Urban VIII nur einen Häuserblock von der Via Sistina entfernt, von wo er jedoch entfernt und erst 1920 wieder an der heutigen Stelle wiederaufgebaut wurde. Der Brunnen ist ein Zeugnis des römischen Barocks und wurde von dem Künstler 1644 geschaffen.
Bevor Sie sich auf den langen Fußweg begeben, sollten Sie unbedingt in der alten Pizzabäckerei in Via San Nicola da Tolentino ein Stück Pizza "vom Blech" kosten. Wenn Sie sich aber erst mal eine kurze Pause gönnen wollen, dann empfehlen wir Ihnen "Colline Emiliane" in Via degli Avignonesi, 22, wo viele leckere Spezialitäten das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. (Tischreservierung Tel.064817538).
Nehmen Sie Via Sistina, eine von Papst SixtusV gewollte gradlinige Strasse, daher auch der Name. Papst Sixtus V wollte so die zwei Obelisken visuell miteinander verbinden: den von Trinità dei Monti mit dem von S. M. Maggiore. Via Sistina ist eine der charakteristischsten Strassen des alten Roms, in der im 19. Jahrhundert ausländische Künstler und Intellektuelle wohnten, wovon heute noch die an den Häuserwänden angebrachten Schildern erzählen.
Auf der rechten Straßenseite befindet sich Teatro Sistina, wo Varietés und Musicals aufgeführt werden. Die Theaterbesucher erfreuen sich gewöhnlich nach der Aufführung an süßen und gesalzenen Köstlichkeiten (Crepes, mexikanische Tortillas, Hotdogs u. a. ) bei "Lucky" in Via della Purificazione, 20.
Kehren Sie auf die Via Sistina zurück und gehen bis zu der Viale della Trinità dei Monti, wo die herrliche Freitreppe auf Piazza di Spagna herunterführt, und man neben Hotel Hassler im Garten des Klosters Sacro Cuore die Überreste der grandiosen Lucullo-Villa sehen kann, die nach 63 v. Chr. an den Hängen des Pincio erbaut wurde.
Bevor Sie die herrliche Treppe hinuntergehen, sollten Sie den Palazzetto Zuccari in der Via Gregoriana, 30 sehen, dessen Eingangstor zusammen mit den zwei Seitenfenstern den Schlund eines Monsters bilden.
Von Trinità dei Monti steigen Sie auf Piazza di Spagna herunter, dessen Name von der Spanischen Botschaft herrührt. Dieser Platz ist einer der schönsten und namhaftesten aufgrund einiger seiner einzigartigen Merkmale: die große Freitreppe von Trinità dei Monti, die Eleganz seiner Geschäfte und Häuser, das vielseitige und malerische Publikum, das heute noch hier zu sehen ist.
In der Mitte von Piazza di Spagna steht der Barcaccia-Brunnen, 1629 von Pietro Bernini (dem Vater von GianLorenzo Bernini) geschaffen. Es wir erzählt, dass Papst Urban VIII so das Bild eines durch ein Tiber-Hochwasser hierher verschlepptes Boot festhalten wollte.
Vom Brunnen aus hat man einen wunderbaren Blick auf die herrliche Freitreppe von Trinità dei Monti, die eine der interessantesten und malerischsten, architektonischen Elemente des Roms des 18. Jhd. darstellt. Sie ist in mehrere Treppenabschnitte, mit jeweils 12 Stufen, unterteilt (insgesamt 138), die sich verengen und wieder erweitern. Im Mai wird die ganze Treppe mit Azaleen aus den kommunalen Baumschulen geschmückt. Rechts sehen Sie ein rotes Häuschen, in dem der englische Dichter John Keats lebte und 1821 starb. (Heute ein kleines Museum der Keats & Shelley Memorial Association, mit Eingang auf der Piazza di Spagna. Geöffnet Dienstag bis Sonntag 9 - 19,45 Uhr, geschlossen Montag, 25. Dez., 1. Jan.) Wenn Sie die Treppe zur Hälfte hinaufgehen, gelangen Sie über die Seitenkurven auf eine große Terrasse, von der Sie einen herrlichen Blick auf die Piazza di Spagna und Rom genießen können.
Links neben der Treppe der berühmte "Babington's Tea Room", wo Sie eine reiche Auswahl englischer Teesorten und Teegebäck erwarten.
Gehen Sie die Via dei Condotti entlang und bewundern Sie die weltberühmten Geschäfte der italienischen Modeschöpfer (Armani, Valentino, Prada) und die prunkvollen Schaufenster von Bulgari.
Via Condotti, nach den Quellwasserleitungen, die hier durchliefen, benannt, verbindet Piazza di Spagna mit Via del Corso. Schlichte Gebäude und elegante Geschäfte zieren diese Via.
Auf der rechten Seite, Nr. 86, liegt das alte Cafè Greco, das von vielen berühmten in Rom lebenden Ausländern und italienischen Künstlern und Intellektuellen besucht wird.
Wenn Sie Largo Carlo Goldoni erreichen, überqueren Sie die Via del Corso und gehen die Via della Fontanella Borghese entlang. Hier können Sie alte Stiche bewundern und kaufen.
Kehren Sie zurück auf Largo Fontanella Borghese und nehmen Sie die Via della Lupa, von der Sie dann die erste links in die Via della Torretta abbiegen und bis zur Querstrasse, Via di Campo Marzio, gehen.
Sie können links abbiegen, Richtung Piazza S. Lorenzo in Lucina. Auf diesem Platz sollten Sie die gleichnamige Kirche besichtigen, sowie das bekannte Wurstwarengeschäft Teichner und die hervorragende Konditorei Vitti besuchen. Wenn Sie allerdings nach rechts in die Via Campo Marzio gehen, halten Sie kurz bei der Hausnr. 47 an. Im Schaufenster liegt eine Reproduktion der Augustus Uhr (ein Gnomon) aus, deren Original sich unter dem Gebäude befindet, aber leider dem Publikum noch nicht zugänglich ist.
Wenn Sie Piazza del Parlamento überquert haben, treffen Sie an der Hausnr. 72 auf das alteingesessene Hutgeschäft "Borsalino". Ein Stück weiter, werden Sie die Schaufenster von Davide Cenci (Hausnr. 5) mit italienischer Haute Couture bewundern können. Gegenüber das bekannte Antiquitätengeschäft "Antichità Sturni" mit Gegenständen von großem Wert.
Am Ende der Straße biegen Sie links ab und hier sollten Sie sich ein leckeres Eis in der Eisdiele "Giolitti" gönnen, in der Sie auch ohne Weiteres italienische Politiker antreffen könnten.
Wenn Sie weitergehen, erreichen Sie Montecitorio, ein ehemaliges Sumpfgebiet, das mit Erde aufgefüllt wurde, bis die Familie Colonna aus dem Hügel eine Festung machten.
Papst Innozenz XII betraute Carlo Fontana mit dem Projekt. An der heute noch existierenden Fassade ist das wunderschöne Bossenwerk Berninis besonders sehenswert.
Im Plenarsaal des italienischen Parlaments saßen schon Persönlichkeiten wie Giuseppe Garibaldi, und heute entscheiden hier die italienischen Politiker über das Schicksal des Landes.
Der Obelisk kommt aus Heliopolis und wurde von Augustus auf dem Campo Marzio als Schattenstab für eine große Sonnenuhr aufgestellt. Später fiel er zusammen und geriet in Vergessenheit. Der Obelisk wurde zwischen 1790 und 1792 endgültig wieder aufgestellt.
Mit dem Rücken zum Obelisken, in Via in Equino, Nr. 70 gibt es das originelle Geschäft "Eclectica", für Sammler und Liebhaber von Zaubertricks.
An Palazzo Chigi vorbei gelangt man auf Piazza Colonna, in dessen Mitte die berühmte Antonimi-Säule (Colonna degli Antonimi) steht, die den Sieg Marc Aurels über die Germanen und Sarmaten bezeugt.
Die Säule ist, ohne Sockel, 29,60 Meter hoch und besitzt einen Durchmesser von 3,70 Metern. Sie besteht aus 28 Marmorblöcken, auf denen spiralenförmig alle Phasen des siegreichen Feldzugs der Römer beschrieben werden. Im Inneren führt eine Wendeltreppe mit 190 Stufen zur Säulenspitze, wo Domenico Fontana die Statue Kaiser Marc Aurels mit der Bronzestatue des Heiligen Pauls ersetzte.
Wunderschöne Gebäude umgeben den Platz. Wenn Sie die Via del Corso überqueren, können Sie die elegante Galleria Colonna (eine Ladenpassage) besuchen, die heute, zu Ehren des verstorbenen, berühmten, italienischen Schauspielers "Galleria Alberto Sordi" heißt. Sie wurde vor Kurzem erst restauriert. In ihr sind viele interessante Geschäfte untergebracht, auch die Buchhandlung Feltrinelli und Lokale, in denen live klassische Musik gespielt wird Wenn Sie aus der Passage herauskommen, gehen Sie die Via del Corso in Richtung Fontana di Trevi (Trevi-Brunnen). Dieser weltberühmte, wunderschöne Brunnen wird Ihnen noch majestätischer erscheinen, als er ohnehin schon ist, da er auf einem kleinen mittelalterlichen Platz steht.
Er ist das Meisterwerk von Nicola Salvi, der sich wahrscheinlich von den Werken Berninis inspirieren ließ.
Agrippa, Augustus Schwiegersohn, soll , mit seinen erschöpften und durstigen Truppen auf der Rückkehr nach Rom , auf ein Mädchen getroffen sein, das ihn an eine Quelle führte, dessen Quellwasser Agrippa später über ein Aquädukt nach Rom leitete, und ihm den Namen "Acqua Vergine" (von Virgo, Mädchen) gab. Besagtes Quellwasser wurde auf diesem Platz im Jahre 19 v. Chr. in drei große Sammelbecken gefüllt.
Der Brunnen ist barock angelegt, fast wie eine offene Bühne. Die Klippen, zwischen denen die verschiedensten Pflanzen wachsen, erinnert an den Flüssebrunnen (Fontana dei Fiumi) von Bernini. Der Gott Ozean thront in der großangelegten, mittleren Nische auf seiner herrlichen, muschelförmigen Kutsche, die von zwei Flügelrossen gezogen wird. Zwei weibliche Figuren symbolisieren Überfluss und Gesundheit. Ein Relief über dem Brunnen beschreibt die Ursprungsgeschichte des Quellwassers. An der Hauswand ist weiterhin das Wappen von Papst Klemens XII zu sehen, der den Brunnen in Auftrag gab.
Wenn Sie die Via di S. Vincenzo erreicht haben, biegen Sie links in die Via dei Modelli ein. In Vicolo del Puttarello, 25, können Sie die archäologische Ausgrabungsstätte "Città dell'Acqua" (Wasserstadt) bewundern; die römische Insula (Vicus Caprarius) liegt zwischen Via della Dataria und Fontana di Trevi, wo 15 Meter unter Straßenniveau die Ausgrabungsarbeiten die Mauern eines großangelegten Wohnkomplexes und zwei große Zisternen, die das Viertel mit Wasser versorgten, ans Licht gebracht haben. (Tägliche Führungen, außer Montag, von 11,00 bis 15,00 Uhr; Tel.: 0646201064-3397786192). Es ist auch eine nationale Filmothek.
Gehen Sie die Via del Babuccio weiter, bis Sie auf Vicolo Scanderberg stoßen. Hier sollten Sie sich auf die Treppe von Via dello Scalone setzen, den Blick heben und die charakteristischen Trompe-l'oeil auf der Fassade des gegenüberliegenden Palazzo bewundern. Im Hintergrund sieht man den Quirinalpalast, Amtssitz des italienischen Präsidenten.
Auf Piazza Scanderberg, 117 befindet sich das Nationalmuseum für Teigwaren (Museo Nazionale della Pasta), wo Maschinen und Fotos ausgestellt werden, die die Geschichte der Teigwarenproduktion bezeugen. Wie Sie wissen, ist die "Pasta" das italienische Nationalgericht. (Öffnungszeiten: Montag-Samstag 9,30 - 17,30 Uhr, Sonntag geschlossen). Sie können aber auch auf die Piazza del Quirinale gehen, wo Sie, wenn Sie zur richtigen Zeit kommen, die Wachablösung erleben können.
Der Qurinalpalast war Königspalast der italienischen Herrscher bis 1947, und seitdem offizielle Residenz des italienischen Präsidenten.
Dem monumentalen Eingang gegenüber stehen die Statuen der Dioskuren (Kastor und Pollux) mit ihren Pferden, überragt von dem Obelisken bei dem Marmorbrunnen.
Der päpstliche Reitstall (Scuderie Pontificie), ein niedriges Gebäude aus dem 18. Jhd., heute Reitstall des Quirinals (Scuderie del Quirinale) auf der einen Seite, und der Palazzo della Consulta, heute Sitz des italienischen Verfassungsgerichts, auf der anderen, tragen zum Schmuck dieses herrlichen Platzes bei.
Über Via della Consulta gelangen Sie auf Via Nazionale, dort nehmen Sie die Buslinie 70, und kehren zum Hotel Mediterraneo zurück.
Die vollständige Tour dauert etwa vier Stunden zu Fuß.
2) PIAZZA BARBERINI
3) VIA SISTINA
4) TRINITA' DEI MONTI
5) PIAZZA DI SPAGNA
6) PIAZZA FONTANELLA BORGHESE
7) MONTECITORIO
8) PIAZZA COLONNA
9) FONTANA DI TREVI
10) QUIRINALE
11) VIA NAZIONALE - RÜCKFAHRT (BUS 64, RICHTUNG TERMINI)
Vom Hotel Mediterraneo gehen Sie links in die Via Cavour, dann immer geradeaus in Richtung Termini, nehmen Sie die Metro A und steigen Sie an der Station Barberini aus. Diese Tour führt Sie durch einen Teil der Stadt, der die Geschichte der Päpste von 1500 bis 1700 widerspiegelt. Ein mit Palazzos, Denkmälern, Brunnen, Obelisken und Statuen geschmücktes Rom, in dem heute die unterschiedlichsten und originellsten Lokale Platz finden.
Piazza Barberini liegt an einem viel befahrenen Verkehrsknoten, an dem Via del Tritone, Via Quattro Fontane, Via Barberini, Via Veneto und Via Sistina zusammenlaufen.
Auf dem Platz steht das Meisterwerk Berninis, der wunderschöne Triton-Brunnen, erbaut 1643, Symbol der alten, historischen Hauptstadt.
Herrlich ist die Gesamtansicht: Die vier Delphine, deren Münder das Wasser in einem vierlappigen Becken berühren, und die auf ihren Schwänzen das Wappen der Bernini tragen, und die offene Schale einer riesigen Muschel, auf der ein Triton sitzt, der durch sein Tritonshorn einen Wasserstrahl empor bläst, der dann in das Becken fällt. Becken, das wie bei allen Brunnen von Bernini besonders niedrig ist, um besser eine Gesamtansicht zu ermöglichen.
Auf Piazza Barberini (Ecke Via Veneto) hatte Bernini die "Fontana delle Api", den Bienenbrunnen, errichtet. Auf Wunsch von Papst Urban VIII nur einen Häuserblock von der Via Sistina entfernt, von wo er jedoch entfernt und erst 1920 wieder an der heutigen Stelle wiederaufgebaut wurde. Der Brunnen ist ein Zeugnis des römischen Barocks und wurde von dem Künstler 1644 geschaffen.
Bevor Sie sich auf den langen Fußweg begeben, sollten Sie unbedingt in der alten Pizzabäckerei in Via San Nicola da Tolentino ein Stück Pizza "vom Blech" kosten. Wenn Sie sich aber erst mal eine kurze Pause gönnen wollen, dann empfehlen wir Ihnen "Colline Emiliane" in Via degli Avignonesi, 22, wo viele leckere Spezialitäten das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. (Tischreservierung Tel.064817538).
Nehmen Sie Via Sistina, eine von Papst SixtusV gewollte gradlinige Strasse, daher auch der Name. Papst Sixtus V wollte so die zwei Obelisken visuell miteinander verbinden: den von Trinità dei Monti mit dem von S. M. Maggiore. Via Sistina ist eine der charakteristischsten Strassen des alten Roms, in der im 19. Jahrhundert ausländische Künstler und Intellektuelle wohnten, wovon heute noch die an den Häuserwänden angebrachten Schildern erzählen.
Auf der rechten Straßenseite befindet sich Teatro Sistina, wo Varietés und Musicals aufgeführt werden. Die Theaterbesucher erfreuen sich gewöhnlich nach der Aufführung an süßen und gesalzenen Köstlichkeiten (Crepes, mexikanische Tortillas, Hotdogs u. a. ) bei "Lucky" in Via della Purificazione, 20.
Kehren Sie auf die Via Sistina zurück und gehen bis zu der Viale della Trinità dei Monti, wo die herrliche Freitreppe auf Piazza di Spagna herunterführt, und man neben Hotel Hassler im Garten des Klosters Sacro Cuore die Überreste der grandiosen Lucullo-Villa sehen kann, die nach 63 v. Chr. an den Hängen des Pincio erbaut wurde.
Bevor Sie die herrliche Treppe hinuntergehen, sollten Sie den Palazzetto Zuccari in der Via Gregoriana, 30 sehen, dessen Eingangstor zusammen mit den zwei Seitenfenstern den Schlund eines Monsters bilden.
Von Trinità dei Monti steigen Sie auf Piazza di Spagna herunter, dessen Name von der Spanischen Botschaft herrührt. Dieser Platz ist einer der schönsten und namhaftesten aufgrund einiger seiner einzigartigen Merkmale: die große Freitreppe von Trinità dei Monti, die Eleganz seiner Geschäfte und Häuser, das vielseitige und malerische Publikum, das heute noch hier zu sehen ist.
In der Mitte von Piazza di Spagna steht der Barcaccia-Brunnen, 1629 von Pietro Bernini (dem Vater von GianLorenzo Bernini) geschaffen. Es wir erzählt, dass Papst Urban VIII so das Bild eines durch ein Tiber-Hochwasser hierher verschlepptes Boot festhalten wollte.
Vom Brunnen aus hat man einen wunderbaren Blick auf die herrliche Freitreppe von Trinità dei Monti, die eine der interessantesten und malerischsten, architektonischen Elemente des Roms des 18. Jhd. darstellt. Sie ist in mehrere Treppenabschnitte, mit jeweils 12 Stufen, unterteilt (insgesamt 138), die sich verengen und wieder erweitern. Im Mai wird die ganze Treppe mit Azaleen aus den kommunalen Baumschulen geschmückt. Rechts sehen Sie ein rotes Häuschen, in dem der englische Dichter John Keats lebte und 1821 starb. (Heute ein kleines Museum der Keats & Shelley Memorial Association, mit Eingang auf der Piazza di Spagna. Geöffnet Dienstag bis Sonntag 9 - 19,45 Uhr, geschlossen Montag, 25. Dez., 1. Jan.) Wenn Sie die Treppe zur Hälfte hinaufgehen, gelangen Sie über die Seitenkurven auf eine große Terrasse, von der Sie einen herrlichen Blick auf die Piazza di Spagna und Rom genießen können.
Links neben der Treppe der berühmte "Babington's Tea Room", wo Sie eine reiche Auswahl englischer Teesorten und Teegebäck erwarten.
Gehen Sie die Via dei Condotti entlang und bewundern Sie die weltberühmten Geschäfte der italienischen Modeschöpfer (Armani, Valentino, Prada) und die prunkvollen Schaufenster von Bulgari.
Via Condotti, nach den Quellwasserleitungen, die hier durchliefen, benannt, verbindet Piazza di Spagna mit Via del Corso. Schlichte Gebäude und elegante Geschäfte zieren diese Via.
Auf der rechten Seite, Nr. 86, liegt das alte Cafè Greco, das von vielen berühmten in Rom lebenden Ausländern und italienischen Künstlern und Intellektuellen besucht wird.
Wenn Sie Largo Carlo Goldoni erreichen, überqueren Sie die Via del Corso und gehen die Via della Fontanella Borghese entlang. Hier können Sie alte Stiche bewundern und kaufen.
Kehren Sie zurück auf Largo Fontanella Borghese und nehmen Sie die Via della Lupa, von der Sie dann die erste links in die Via della Torretta abbiegen und bis zur Querstrasse, Via di Campo Marzio, gehen.
Sie können links abbiegen, Richtung Piazza S. Lorenzo in Lucina. Auf diesem Platz sollten Sie die gleichnamige Kirche besichtigen, sowie das bekannte Wurstwarengeschäft Teichner und die hervorragende Konditorei Vitti besuchen. Wenn Sie allerdings nach rechts in die Via Campo Marzio gehen, halten Sie kurz bei der Hausnr. 47 an. Im Schaufenster liegt eine Reproduktion der Augustus Uhr (ein Gnomon) aus, deren Original sich unter dem Gebäude befindet, aber leider dem Publikum noch nicht zugänglich ist.
Wenn Sie Piazza del Parlamento überquert haben, treffen Sie an der Hausnr. 72 auf das alteingesessene Hutgeschäft "Borsalino". Ein Stück weiter, werden Sie die Schaufenster von Davide Cenci (Hausnr. 5) mit italienischer Haute Couture bewundern können. Gegenüber das bekannte Antiquitätengeschäft "Antichità Sturni" mit Gegenständen von großem Wert.
Am Ende der Straße biegen Sie links ab und hier sollten Sie sich ein leckeres Eis in der Eisdiele "Giolitti" gönnen, in der Sie auch ohne Weiteres italienische Politiker antreffen könnten.
Wenn Sie weitergehen, erreichen Sie Montecitorio, ein ehemaliges Sumpfgebiet, das mit Erde aufgefüllt wurde, bis die Familie Colonna aus dem Hügel eine Festung machten.
Papst Innozenz XII betraute Carlo Fontana mit dem Projekt. An der heute noch existierenden Fassade ist das wunderschöne Bossenwerk Berninis besonders sehenswert.
Im Plenarsaal des italienischen Parlaments saßen schon Persönlichkeiten wie Giuseppe Garibaldi, und heute entscheiden hier die italienischen Politiker über das Schicksal des Landes.
Der Obelisk kommt aus Heliopolis und wurde von Augustus auf dem Campo Marzio als Schattenstab für eine große Sonnenuhr aufgestellt. Später fiel er zusammen und geriet in Vergessenheit. Der Obelisk wurde zwischen 1790 und 1792 endgültig wieder aufgestellt.
Mit dem Rücken zum Obelisken, in Via in Equino, Nr. 70 gibt es das originelle Geschäft "Eclectica", für Sammler und Liebhaber von Zaubertricks.
An Palazzo Chigi vorbei gelangt man auf Piazza Colonna, in dessen Mitte die berühmte Antonimi-Säule (Colonna degli Antonimi) steht, die den Sieg Marc Aurels über die Germanen und Sarmaten bezeugt.
Die Säule ist, ohne Sockel, 29,60 Meter hoch und besitzt einen Durchmesser von 3,70 Metern. Sie besteht aus 28 Marmorblöcken, auf denen spiralenförmig alle Phasen des siegreichen Feldzugs der Römer beschrieben werden. Im Inneren führt eine Wendeltreppe mit 190 Stufen zur Säulenspitze, wo Domenico Fontana die Statue Kaiser Marc Aurels mit der Bronzestatue des Heiligen Pauls ersetzte.
Wunderschöne Gebäude umgeben den Platz. Wenn Sie die Via del Corso überqueren, können Sie die elegante Galleria Colonna (eine Ladenpassage) besuchen, die heute, zu Ehren des verstorbenen, berühmten, italienischen Schauspielers "Galleria Alberto Sordi" heißt. Sie wurde vor Kurzem erst restauriert. In ihr sind viele interessante Geschäfte untergebracht, auch die Buchhandlung Feltrinelli und Lokale, in denen live klassische Musik gespielt wird Wenn Sie aus der Passage herauskommen, gehen Sie die Via del Corso in Richtung Fontana di Trevi (Trevi-Brunnen). Dieser weltberühmte, wunderschöne Brunnen wird Ihnen noch majestätischer erscheinen, als er ohnehin schon ist, da er auf einem kleinen mittelalterlichen Platz steht.
Er ist das Meisterwerk von Nicola Salvi, der sich wahrscheinlich von den Werken Berninis inspirieren ließ.
Agrippa, Augustus Schwiegersohn, soll , mit seinen erschöpften und durstigen Truppen auf der Rückkehr nach Rom , auf ein Mädchen getroffen sein, das ihn an eine Quelle führte, dessen Quellwasser Agrippa später über ein Aquädukt nach Rom leitete, und ihm den Namen "Acqua Vergine" (von Virgo, Mädchen) gab. Besagtes Quellwasser wurde auf diesem Platz im Jahre 19 v. Chr. in drei große Sammelbecken gefüllt.
Der Brunnen ist barock angelegt, fast wie eine offene Bühne. Die Klippen, zwischen denen die verschiedensten Pflanzen wachsen, erinnert an den Flüssebrunnen (Fontana dei Fiumi) von Bernini. Der Gott Ozean thront in der großangelegten, mittleren Nische auf seiner herrlichen, muschelförmigen Kutsche, die von zwei Flügelrossen gezogen wird. Zwei weibliche Figuren symbolisieren Überfluss und Gesundheit. Ein Relief über dem Brunnen beschreibt die Ursprungsgeschichte des Quellwassers. An der Hauswand ist weiterhin das Wappen von Papst Klemens XII zu sehen, der den Brunnen in Auftrag gab.
Wenn Sie die Via di S. Vincenzo erreicht haben, biegen Sie links in die Via dei Modelli ein. In Vicolo del Puttarello, 25, können Sie die archäologische Ausgrabungsstätte "Città dell'Acqua" (Wasserstadt) bewundern; die römische Insula (Vicus Caprarius) liegt zwischen Via della Dataria und Fontana di Trevi, wo 15 Meter unter Straßenniveau die Ausgrabungsarbeiten die Mauern eines großangelegten Wohnkomplexes und zwei große Zisternen, die das Viertel mit Wasser versorgten, ans Licht gebracht haben. (Tägliche Führungen, außer Montag, von 11,00 bis 15,00 Uhr; Tel.: 0646201064-3397786192). Es ist auch eine nationale Filmothek.
Gehen Sie die Via del Babuccio weiter, bis Sie auf Vicolo Scanderberg stoßen. Hier sollten Sie sich auf die Treppe von Via dello Scalone setzen, den Blick heben und die charakteristischen Trompe-l'oeil auf der Fassade des gegenüberliegenden Palazzo bewundern. Im Hintergrund sieht man den Quirinalpalast, Amtssitz des italienischen Präsidenten.
Auf Piazza Scanderberg, 117 befindet sich das Nationalmuseum für Teigwaren (Museo Nazionale della Pasta), wo Maschinen und Fotos ausgestellt werden, die die Geschichte der Teigwarenproduktion bezeugen. Wie Sie wissen, ist die "Pasta" das italienische Nationalgericht. (Öffnungszeiten: Montag-Samstag 9,30 - 17,30 Uhr, Sonntag geschlossen). Sie können aber auch auf die Piazza del Quirinale gehen, wo Sie, wenn Sie zur richtigen Zeit kommen, die Wachablösung erleben können.
Der Qurinalpalast war Königspalast der italienischen Herrscher bis 1947, und seitdem offizielle Residenz des italienischen Präsidenten.
Dem monumentalen Eingang gegenüber stehen die Statuen der Dioskuren (Kastor und Pollux) mit ihren Pferden, überragt von dem Obelisken bei dem Marmorbrunnen.
Der päpstliche Reitstall (Scuderie Pontificie), ein niedriges Gebäude aus dem 18. Jhd., heute Reitstall des Quirinals (Scuderie del Quirinale) auf der einen Seite, und der Palazzo della Consulta, heute Sitz des italienischen Verfassungsgerichts, auf der anderen, tragen zum Schmuck dieses herrlichen Platzes bei.
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