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Park-Rundgang
1) TERMINI - ABFAHRT (METRO A RICHTUNG BARBERINI)
2) PIAZZA BARBERINI - VIA VENETO
3) GALOPPRENNBAHN - HEIßLUFTBALLON
4) MUSEUM BORGHESE
5) PIAZZA DI SIENA - VILLA BORGHESE
6) GARTEN AM SEE
7) PINCIO-TERRASSE
8) PIAZZA DEL POPOLO
9) PIAZZALE FLAMINIO - RÜCKFAHRT (METRO A, RICHTUNG TERMINI)
Vom Hotel Mediterraneo gehen Sie links in die Via Cavour, dann immer geradeaus in Richtung Termini, nehmen Sie die Metro A und steigen Sie an der Station Barberini aus. Diese Tour führt Sie an ruhige und erholsame Plätze wie Gärten, Villen und Brunnen, ohne dabei den geschichtlichen Aspekt zu vernachlässigen.
Piazza Barberini liegt an einem Verkehrsknoten, an dem Via del Tritone, Via Quattro Fontane, Via Barberini, Via Veneto und Via Sistina zusammenlaufen.
Auf dem Platz steht das Meisterwerk Berninis, der wunderschöne Tritone-Brunnen, erbaut 1643, Symbol der alten, historischen Hauptstadt.
Herrlich ist die Gesamtansicht, die vier Delphine, deren Münder das Wasser in einem vierlappigen Becken berühren, und die auf ihren Schwänzen das Wappen der Barberini tragen, und die offene Schale einer enormen Muschel, auf der ein Triton sitzt, der durch sein Tritonshorn einen Wasserstrahl empor bläst, der dann in das Becken fällt, das wie alle Brunnen von Bernini so niedrig ist, dass eine Gesamtansicht besser möglich ist.
An der Ecke zur Via Veneto, hatte Bernini die "Fontana delle Api", den Bienenbrunnen, errichtet, nur einen Häuserblock von der Via Sistina entfernt, auf Wunsch von Papst Urban VIII. Er wurde jedoch entfernt und erst 1920 an der heutigen Stelle wieder errichtet. Der Brunnen ist ein Zeugnis des römischen Barocks und wurde von dem Künstler 1644 geschaffen. Bevor Sie sich auf den langen Fußweg begeben, sollten Sie unbedingt in der antiken Pizzeria in der Via San Nicola da Tolentino ein Stück Pizza "vom Blech" probieren.
An der Ecke mit dem Brunnen beginnt die Via Veneto, die Anfang 1900 entstand.
Sie führt vorbei an Luxushotels, bekannten Lokalen, eleganten Geschäften, hinauf zur Villa Borghese und an der Mura di Aureliano, der Aurelischen Mauer, entlang.
Wenige Schritte von der U-Bahn entfernt auf der rechten Seite steht die Kirche S. Maria della Concezione, genannt "Cappuccini". Sie wurde 1626 erbaut. Die Kirche ist bekannt für ihre unterirdischen Kapellen, an deren Wänden eine außergewöhnliche und eher makabre Dekoration mit Lampen, Nischen und Rosetten aus den Knochen von 4.000 verstorbenen Kapuzinermönchen zu sehen ist.
Ein Stück weiter, auf der selben Straßenseite wie die Kirche, auch der schöne Palazzo di Margherita di Savoia (Königin Italiens), entworfen von Koch 1896-90, in dem heute die Amerikanische Botschaft untergebracht ist.
Gegenüber das stets gut besuchte "Hard Rock Cafè", bekannte 5-Sterne Hotels, in denen V.I.P.s und Touristen auf Autogrammjagd absteigen.
Auf dem zweiten Abschnitt der Strasse herrscht starker Verkehr, vor allem im Frühjahr und in den Sommermonaten, wenn Touristen in den Bistros nach etwas suchen, was an Fellinis "dolce vita" erinnert.
Nach dem Anstieg überqueren Sie die Aurelische Mauer aus der römischen Zeit und auf der linken Seite betreten Sie die grüne Anlage der Galopprennstrecke, die heute das Dach eines riesigen unterirdischen Parkplatzes ist.
Sehenswert ist der Heißluftballon , von dem aus man bei gutem Wetter die ganze Stadt sehen kann. Auskünfte bekommen Sie direkt vor Ort, der Ballon fliegt alle 20 Minuten.
Überqueren Sie die Viale S. Paolo del Brasile, nur wenige Schritte entfernt: Das dem erst kürzlich verstorbenen Marcello Mastroianni gewidmete "Casa del Cinema" (Haus des Kinos) auf der Piazza; Karussells und Kino für die Kleinen; Fahrradverleih; Touristenführung durch die Villa.
Am Ende der Viale del Museo Borghese liegt in einem Park die Villa, beide wurden 1605 für den Kardinal Scipione Caffarelli Borghese entworfen, in der Absicht dessen zahlreichen Kunstwerke zu beherbergen.
Der Park war in seiner Art der erste in Rom. Es wurden 400 Pinien gepflanzt, Skulpturen von Pietro Bernini aufgestellt und zahlreiche Wasserspiele von Giovanni Fontana verwirklicht. Der Besitz wurde 1763 vom Prinzen Marcantonio Borghese ererbt, der mit der dem englischem Beispiel folgenden Verwandlung begann. Der Garten am See wurde angelegt, sowie der Esculapio-, Faustina- und Diana-Tempel. 1803 heiratete der Erbe Camillo Borghese Paolina Bonaparte und 1807 verkaufte er viele Kunstwerke der Sammlung.
1901 erwarb der italienische Staat die Villa und Galleria Borghese, welche sie der Gemeinde Rom schenkte. 1908 verband der ital. Staat die Villa und den Pincio mit einer Brücke. Zwischen 1909 und 1910 wurde der Tierpark gegründet, der heutige Biopark. Aus denselben Jahren stammt auch die Galleria Moderna.
Besonders sehenswert sind das Borghese Museum und die Galleria Borghese, da Scipio, als Mäzen, beim jungen Bernini viele Skulpturen in Auftrag gab. Das Museum erstreckt sich über das Erdgeschoss und zu bewundern sind die berühmtesten Bildhauereien weltweit, wie der "Raub der Proserpina" und "Apollo und Dafne" von Bernini, sowie auch Werke aus altrömischer Zeit, der "Schlafende Hermaphrodit" und die berühmte "Liegende Venus" von Antonio Canova, die Ähnlichkeiten mit Paolina Borghese, der Schwester Napoleons, aufweist. In der Galleria sind Malereien zu sehen, unter denen besonders "Die heilige und die profane Liebe" von Tiziano, die "Deposition" von Raffaello, ein Gemälde, das den Einwohnern von Perugia von Papst Sixtus V mit dem Vorwand entwendet wurde, er könne ohne diese Gemälde nicht beten, "Sankt Girolomo" und "David mit dem Kopf Goliats" und viele andere bewundernswerte Werke von Caravaggio und anderen Künstlern aus dem 16. Jahrhundert, hervorstechen.
In der Galleria können Sie im Museumscafé eine kleine Pause machen.
Beim Herauskommen gehen Sie links in die Via dell'Uccelliera, die erste links dann ist Via dei Pupazzi, durch die Sie den Brunnen der Meerespferde, geschaffen Ende des 18. Jahrhunderts, erreichen.
Wenige Schritte entfernt liegt Piazza di Siena. Dieser Platz ist 200 Meter lang und amphitheaterförmig, umgeben von einer Steinmauer, und von Pinienbäumen und Zypressen.
Hier wird jedes Jahr das Internationale Reitturnier abgehalten, an dem die besten Pferde und Reiter der Welt teilnehmen. In der Nähe liegen die sogenannte "Casina di Raffaello", die wahrscheinlich dem Renaissancekünstler gehörte, und der "Palazzetto dell'Orologio (19. Jhd.), der als Museum für die Statuen der Villa vorgesehen ist, wie schon zu Zeiten der Familie Borghese.
Überqueren Sie die Piazza und biegen Sie in die Viale Canonica ein, auf der rechten Seite liegt eine getreue Rekonstruktion des elisabethanischen "Globe"-Theaters. Sowohl die runde, offene Form mit der rechteckigen Bühne, als auch die das Vordach tragende Kolonnade spiegeln das Bauschema des Londoner Theaters wider. Etwa 1250 Besucher finden in diesem Theater Platz.
Durch das Gatter gelangen Sie in den "Giardino del Lago". Dieser Garten erstreckt sich ringsherum um einen künstlich angelegten kleinen See.
Anfang des 20. Jahrhunderts in englischem Stil angelegt, mit einer schmiedeeisernen Laube, Tuffsteinklippen am den See speisenden Bach entlang, und einer Reproduktion eines kleinen griechischen Tempels in ionischem Stil (1786) auf der in der Mitte des Teiches liegenden Insel.
Von der Terrasse aus hat man einen herrlichen Ausblick auf Valle Giulia.
Verlassen Sie das Gelände über die Via dell'Aranciera. Von Piazzale delle Canestre biegen Sie dann in die Via delle Magnolie ein; von dort führt Sie eine Straßenüberführung von Villa Borghese zum Pincio.
Diese öffentliche Parkanlage wurde von Valadier (1810-1818) entworfen, wobei er sich von den traditionellen Formen der Villen des 17. und 18. Jahrhunderts inspirieren ließ. Die Parkanlage erstreckt sich über ein Gelände, auf dem schon in der Antike die schönsten Villen der Urbe standen, wie etwa die Horti di Lucullo (Trinità dei Monti), die Horti dei Domizi (Piazza del Popolo) und im 4. Jahrhundert die Horto dei Pinci, die dem Hügel seinen Namen verlieh. Von der großen Terrasse über Piazzale Napoleone erfreut man sich einem der bekanntesten und schönsten Ausblicke Roms.
Originell und interessant ist das "'Wasserchronometer des Pincios", entworfen und gebaut 1877 vom Dominikaner Giambattista Embriaco. Es besteht aus einem kleinen vierseitigen Glasturm mit vier Zifferblättern, und befindet sich in einem steinernen, von Pflanzen umgebenen Brunnen.
Gehen Sie die Pincio-Treppe hinunter, nun befinden Sie sich auf Piazza del Popolo mit seinen zwei Halbkreisen und dem Obelisk in der Mitte. Die Kirche Santa Maria del Popolo und die zwei Zwillingskirchen liegen am Anfang von der Via del Corso.
Dieser Platz ist einer der größten und spektakulärsten der Stadt, ein klassizistisches Meisterwerk von Giuseppe Valadier (1816 - 1824). Der Obelisk in der Mitte misst 24 Meter. Bequem an den Tischen der zwei alteingesessenen Bars, "Canova" oder "Rosati", sitzend können Sie den Blick auf die berühmte Piazza del Popolo genießen. Diese zwei Lokale werden heute noch von jungen Künstlern besucht.
Die Kirche Santa Maria del Popolo war ursprünglich eine kleine Kapelle von Papst Pasquale II und ihre Errichtung wurde von den Einwohnern Roms finanziert. Daher ihr Name. Viele Kapellen der freiherrlichen Familien sind mit Gemälden großer Künstler geschmückt. Die bedeutendste aber ist die erste Kapelle links neben dem Querschiff. In ihr können zwei Meisterwerke von Caravaggio bewundert werden: die "Bekehrung des heiligen Pauls" und die "Kreuzigung des Heiligen Pauls".
Beim Verlassen der Kirche liegt rechts Porta del Popolo, ein Tor, das zur Aurelischen Mauer aus dem 3. Jhd. gehört. Diese Mauer wurde zum Schutz vor dem Einfall der Barbaren im Jahr 271 n. Chr. im Auftrag von Kaiser Aurel errichtet.
Um zum Hotel Mediterraneo zurückzukehren, nehmen Sie die Metro auf Piazzale Flaminio, gleich neben dem Eingang von Villa Borghese
2) PIAZZA BARBERINI - VIA VENETO
3) GALOPPRENNBAHN - HEIßLUFTBALLON
4) MUSEUM BORGHESE
5) PIAZZA DI SIENA - VILLA BORGHESE
6) GARTEN AM SEE
7) PINCIO-TERRASSE
8) PIAZZA DEL POPOLO
9) PIAZZALE FLAMINIO - RÜCKFAHRT (METRO A, RICHTUNG TERMINI)
Vom Hotel Mediterraneo gehen Sie links in die Via Cavour, dann immer geradeaus in Richtung Termini, nehmen Sie die Metro A und steigen Sie an der Station Barberini aus. Diese Tour führt Sie an ruhige und erholsame Plätze wie Gärten, Villen und Brunnen, ohne dabei den geschichtlichen Aspekt zu vernachlässigen.
Piazza Barberini liegt an einem Verkehrsknoten, an dem Via del Tritone, Via Quattro Fontane, Via Barberini, Via Veneto und Via Sistina zusammenlaufen.
Auf dem Platz steht das Meisterwerk Berninis, der wunderschöne Tritone-Brunnen, erbaut 1643, Symbol der alten, historischen Hauptstadt.
Herrlich ist die Gesamtansicht, die vier Delphine, deren Münder das Wasser in einem vierlappigen Becken berühren, und die auf ihren Schwänzen das Wappen der Barberini tragen, und die offene Schale einer enormen Muschel, auf der ein Triton sitzt, der durch sein Tritonshorn einen Wasserstrahl empor bläst, der dann in das Becken fällt, das wie alle Brunnen von Bernini so niedrig ist, dass eine Gesamtansicht besser möglich ist.
An der Ecke zur Via Veneto, hatte Bernini die "Fontana delle Api", den Bienenbrunnen, errichtet, nur einen Häuserblock von der Via Sistina entfernt, auf Wunsch von Papst Urban VIII. Er wurde jedoch entfernt und erst 1920 an der heutigen Stelle wieder errichtet. Der Brunnen ist ein Zeugnis des römischen Barocks und wurde von dem Künstler 1644 geschaffen. Bevor Sie sich auf den langen Fußweg begeben, sollten Sie unbedingt in der antiken Pizzeria in der Via San Nicola da Tolentino ein Stück Pizza "vom Blech" probieren.
An der Ecke mit dem Brunnen beginnt die Via Veneto, die Anfang 1900 entstand.
Sie führt vorbei an Luxushotels, bekannten Lokalen, eleganten Geschäften, hinauf zur Villa Borghese und an der Mura di Aureliano, der Aurelischen Mauer, entlang.
Wenige Schritte von der U-Bahn entfernt auf der rechten Seite steht die Kirche S. Maria della Concezione, genannt "Cappuccini". Sie wurde 1626 erbaut. Die Kirche ist bekannt für ihre unterirdischen Kapellen, an deren Wänden eine außergewöhnliche und eher makabre Dekoration mit Lampen, Nischen und Rosetten aus den Knochen von 4.000 verstorbenen Kapuzinermönchen zu sehen ist.
Ein Stück weiter, auf der selben Straßenseite wie die Kirche, auch der schöne Palazzo di Margherita di Savoia (Königin Italiens), entworfen von Koch 1896-90, in dem heute die Amerikanische Botschaft untergebracht ist.
Gegenüber das stets gut besuchte "Hard Rock Cafè", bekannte 5-Sterne Hotels, in denen V.I.P.s und Touristen auf Autogrammjagd absteigen.
Auf dem zweiten Abschnitt der Strasse herrscht starker Verkehr, vor allem im Frühjahr und in den Sommermonaten, wenn Touristen in den Bistros nach etwas suchen, was an Fellinis "dolce vita" erinnert.
Nach dem Anstieg überqueren Sie die Aurelische Mauer aus der römischen Zeit und auf der linken Seite betreten Sie die grüne Anlage der Galopprennstrecke, die heute das Dach eines riesigen unterirdischen Parkplatzes ist.
Sehenswert ist der Heißluftballon , von dem aus man bei gutem Wetter die ganze Stadt sehen kann. Auskünfte bekommen Sie direkt vor Ort, der Ballon fliegt alle 20 Minuten.
Überqueren Sie die Viale S. Paolo del Brasile, nur wenige Schritte entfernt: Das dem erst kürzlich verstorbenen Marcello Mastroianni gewidmete "Casa del Cinema" (Haus des Kinos) auf der Piazza; Karussells und Kino für die Kleinen; Fahrradverleih; Touristenführung durch die Villa.
Am Ende der Viale del Museo Borghese liegt in einem Park die Villa, beide wurden 1605 für den Kardinal Scipione Caffarelli Borghese entworfen, in der Absicht dessen zahlreichen Kunstwerke zu beherbergen.
Der Park war in seiner Art der erste in Rom. Es wurden 400 Pinien gepflanzt, Skulpturen von Pietro Bernini aufgestellt und zahlreiche Wasserspiele von Giovanni Fontana verwirklicht. Der Besitz wurde 1763 vom Prinzen Marcantonio Borghese ererbt, der mit der dem englischem Beispiel folgenden Verwandlung begann. Der Garten am See wurde angelegt, sowie der Esculapio-, Faustina- und Diana-Tempel. 1803 heiratete der Erbe Camillo Borghese Paolina Bonaparte und 1807 verkaufte er viele Kunstwerke der Sammlung.
1901 erwarb der italienische Staat die Villa und Galleria Borghese, welche sie der Gemeinde Rom schenkte. 1908 verband der ital. Staat die Villa und den Pincio mit einer Brücke. Zwischen 1909 und 1910 wurde der Tierpark gegründet, der heutige Biopark. Aus denselben Jahren stammt auch die Galleria Moderna.
Besonders sehenswert sind das Borghese Museum und die Galleria Borghese, da Scipio, als Mäzen, beim jungen Bernini viele Skulpturen in Auftrag gab. Das Museum erstreckt sich über das Erdgeschoss und zu bewundern sind die berühmtesten Bildhauereien weltweit, wie der "Raub der Proserpina" und "Apollo und Dafne" von Bernini, sowie auch Werke aus altrömischer Zeit, der "Schlafende Hermaphrodit" und die berühmte "Liegende Venus" von Antonio Canova, die Ähnlichkeiten mit Paolina Borghese, der Schwester Napoleons, aufweist. In der Galleria sind Malereien zu sehen, unter denen besonders "Die heilige und die profane Liebe" von Tiziano, die "Deposition" von Raffaello, ein Gemälde, das den Einwohnern von Perugia von Papst Sixtus V mit dem Vorwand entwendet wurde, er könne ohne diese Gemälde nicht beten, "Sankt Girolomo" und "David mit dem Kopf Goliats" und viele andere bewundernswerte Werke von Caravaggio und anderen Künstlern aus dem 16. Jahrhundert, hervorstechen.
In der Galleria können Sie im Museumscafé eine kleine Pause machen.
Beim Herauskommen gehen Sie links in die Via dell'Uccelliera, die erste links dann ist Via dei Pupazzi, durch die Sie den Brunnen der Meerespferde, geschaffen Ende des 18. Jahrhunderts, erreichen.
Wenige Schritte entfernt liegt Piazza di Siena. Dieser Platz ist 200 Meter lang und amphitheaterförmig, umgeben von einer Steinmauer, und von Pinienbäumen und Zypressen.
Hier wird jedes Jahr das Internationale Reitturnier abgehalten, an dem die besten Pferde und Reiter der Welt teilnehmen. In der Nähe liegen die sogenannte "Casina di Raffaello", die wahrscheinlich dem Renaissancekünstler gehörte, und der "Palazzetto dell'Orologio (19. Jhd.), der als Museum für die Statuen der Villa vorgesehen ist, wie schon zu Zeiten der Familie Borghese.
Überqueren Sie die Piazza und biegen Sie in die Viale Canonica ein, auf der rechten Seite liegt eine getreue Rekonstruktion des elisabethanischen "Globe"-Theaters. Sowohl die runde, offene Form mit der rechteckigen Bühne, als auch die das Vordach tragende Kolonnade spiegeln das Bauschema des Londoner Theaters wider. Etwa 1250 Besucher finden in diesem Theater Platz.
Durch das Gatter gelangen Sie in den "Giardino del Lago". Dieser Garten erstreckt sich ringsherum um einen künstlich angelegten kleinen See.
Anfang des 20. Jahrhunderts in englischem Stil angelegt, mit einer schmiedeeisernen Laube, Tuffsteinklippen am den See speisenden Bach entlang, und einer Reproduktion eines kleinen griechischen Tempels in ionischem Stil (1786) auf der in der Mitte des Teiches liegenden Insel.
Von der Terrasse aus hat man einen herrlichen Ausblick auf Valle Giulia.
Verlassen Sie das Gelände über die Via dell'Aranciera. Von Piazzale delle Canestre biegen Sie dann in die Via delle Magnolie ein; von dort führt Sie eine Straßenüberführung von Villa Borghese zum Pincio.
Diese öffentliche Parkanlage wurde von Valadier (1810-1818) entworfen, wobei er sich von den traditionellen Formen der Villen des 17. und 18. Jahrhunderts inspirieren ließ. Die Parkanlage erstreckt sich über ein Gelände, auf dem schon in der Antike die schönsten Villen der Urbe standen, wie etwa die Horti di Lucullo (Trinità dei Monti), die Horti dei Domizi (Piazza del Popolo) und im 4. Jahrhundert die Horto dei Pinci, die dem Hügel seinen Namen verlieh. Von der großen Terrasse über Piazzale Napoleone erfreut man sich einem der bekanntesten und schönsten Ausblicke Roms.
Originell und interessant ist das "'Wasserchronometer des Pincios", entworfen und gebaut 1877 vom Dominikaner Giambattista Embriaco. Es besteht aus einem kleinen vierseitigen Glasturm mit vier Zifferblättern, und befindet sich in einem steinernen, von Pflanzen umgebenen Brunnen.
Gehen Sie die Pincio-Treppe hinunter, nun befinden Sie sich auf Piazza del Popolo mit seinen zwei Halbkreisen und dem Obelisk in der Mitte. Die Kirche Santa Maria del Popolo und die zwei Zwillingskirchen liegen am Anfang von der Via del Corso.
Dieser Platz ist einer der größten und spektakulärsten der Stadt, ein klassizistisches Meisterwerk von Giuseppe Valadier (1816 - 1824). Der Obelisk in der Mitte misst 24 Meter. Bequem an den Tischen der zwei alteingesessenen Bars, "Canova" oder "Rosati", sitzend können Sie den Blick auf die berühmte Piazza del Popolo genießen. Diese zwei Lokale werden heute noch von jungen Künstlern besucht.
Die Kirche Santa Maria del Popolo war ursprünglich eine kleine Kapelle von Papst Pasquale II und ihre Errichtung wurde von den Einwohnern Roms finanziert. Daher ihr Name. Viele Kapellen der freiherrlichen Familien sind mit Gemälden großer Künstler geschmückt. Die bedeutendste aber ist die erste Kapelle links neben dem Querschiff. In ihr können zwei Meisterwerke von Caravaggio bewundert werden: die "Bekehrung des heiligen Pauls" und die "Kreuzigung des Heiligen Pauls".
Beim Verlassen der Kirche liegt rechts Porta del Popolo, ein Tor, das zur Aurelischen Mauer aus dem 3. Jhd. gehört. Diese Mauer wurde zum Schutz vor dem Einfall der Barbaren im Jahr 271 n. Chr. im Auftrag von Kaiser Aurel errichtet.
Um zum Hotel Mediterraneo zurückzukehren, nehmen Sie die Metro auf Piazzale Flaminio, gleich neben dem Eingang von Villa Borghese
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